Der neueste Weg der Erdwärmegewinnung oder auch Geothermie genannt, erfolgt heute mit sog. Erdwärmesonden welche ein völlig geschlossenes Kreislaufsystem darstellen, in dem eine Umweltverträgliche Flüssigkeit (meist Sole) die nie mit dem Grundwasser in Berührung kommnt kontinuirlich durch ein Rohrsystem aus PE (Polyethylen) gepumpt wird.
In diesem Kreislauf wird nun mittels einer Wärmepumpe modernster Bauart dem Medium Wärme und somit Energie entnommen.
Die entnommene Energie wird dabei zum Heizen verwendet. Das abgekühlte Medium wird nun in das Erdreich, genauer gesagt in Bohrungen in denen die Erwärmesonden stecken zurückgeleitet. Dabei wird die Umgebungstemperatur im Bohrloch, welche in tiefen unterhalb von 10.0m Jahreszeiten unabhängig ca. + 12 C° beträgt, zur Erwärmung des Mediums genutzt und der Kreislauf beginnt von vorn.
Die notwendigen Leitungslängen bzw. Bohrlochtiefen richten sich nach der erforderlichen Energie bzw. Dimension der Wärmepumpe und der Geologie des Untergrundes.
Gebohrte Erdwärmesonden reichen bis in Tiefen von rund 100m. In jedes Bohrloch wird ein
Doppel-U-Rohr als Wärmetauscher eingebaut. Dieser ist gewöhnlich aus Kunststoff und ist
mit einem Wärmeträgermedium z.B. Wasser oder Sole gefüllt.Erdsonden sind das zur Zeit in Europa gebräuchlichste, da wirtschaftlichste System !
Und das Beste daran ist, das der Einbau einer Wärmepumpe vom Land NRW mit finanziellen Mitteln gefördert wird !

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